Gastrockner

Die Gastrocknungsanlage besteht aus drei Komponenten:

- ein Wärmetauscher zur Abkühlung des Gases
- ein Wärmetauscher zur Wiedererwärmung des Gases
- ein Kälteaggregat für die Bereitstellung des Kältemittels

Funktionsweise

Das Klärgas lässt sich durch eine Gaskühlung trocknen. Dazu wird das Gas durch einen Wärmetauscher geleitet. Der Wärmetauscher wird mit einem Kühlmittel beaufschlagt, welches im Gegenstrom zum Gas fließt, die Wärme des Gases aufnimmt und kühlt es auf eine Temperatur von etwa 4 C abkühlt. Bei dieser Temperatur ist das Gas wasserdampfgesättigt. Oberhalb dieser Temperatur kann jetzt keine Feuchtigkeit mehr ausfallen. Nach dem Austritt erwärmt sich das Gas wieder sehr schnell und nimmt die Umgebungstemperatur an.

Eine Wiedererwärmung des Gases kann auch gezielt mit einem zweiten Wärmetauscher vorgenommen werden. Dieser Wärmetauscher dient der Kältemaschine als Verflüssiger. Das warme Kältemittel führt seine Energie an das kalte Gas ab und erwärmt es dabei. Ein zusätzlicher Energiebedarf für die Erwärmung wird nicht benötigt und gleichzeitig wird das getrocknete Gas wieder sicher über den Taupunkt gebracht. Bei großen Gasvolumenströmen kann diese Betriebsweise von Vorteil sein, selbst unter Berücksichtigung der etwas höheren Druckverluste.

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